Humeroradiale Epicondylopathie Tennisarm

Auch bekannt  als Epicondylitis. Es handelt sich um eine Insertionstendopathie (dt: Sehnenansatzreizung) von Unterarmstreckmuskeln (Tennisarm) bzw. Unterarmbeugemuskeln (Golferellenbogen).

Charakteristisch hierfür sind Schmerzen am Epicondylus lateralis (äußerer Oberarmknorren) beim Tennisarm bzw. am Epicondylus medialis (innerer Oberamknorren)

Zu den beschriebenen Überlastungsschäden kommt es  bei wiederholten Belastungen der Beuge bzw. Streckmuskulatur des Unterarmes,  zum Beispiel beim Rosenschneiden, PC-Arbeit oder bestimmten sportlichen Aktivitäten wie zum Beispiel Klettern.

Ergänzt werden kann die Stoßwellentherapie mit dem Anelgen eines Kinesiotapes.

Trochantertendinose

Bei dieser Erkrankung, welche auch als Trochantertendopathie bekannt ist, handelt es sich um eine Sehnenansatzerkrankung (Enthesiopathie) verschiedener Muskeln wie zum Beispiel des Musculus piriformis (Birnenförmiger Muskel)  oder  des Musculus glutaeus minimus (kleiner Gesäßmuskel) am Trochanter major (großer Oberschenkelrollhügel). Die Symptome sind unterschiedlich. Es können Schmerzen an der oberen  Oberschenkelaußenseite und am Gesäß sowie Leistenschmerzen auftreten. Aufgrund der anatomischen Nähe des Musculus piriformis zum Ischiasnerv kommt es auch mitunter zu sogenannten Pseudoradikulären Schmerzen. Diese ähneln den Beschwerden, wie sie zum Beispiel bei einem Bandscheibenvorfall vorkommen.

Weiterhin kann es zu Triggerpunkten in den Mm. glutaeus medius et minimus kommen, welche auch Ischialgien vortäuschen können.

Stoßwellentherapie

Fasciitis plantaris Fersensporn

Dieses Krankheitsbild führt meist zu Schmerzen an der Ferse, welche durch starkes Auftreten und Abrollen des Fußes ausgelöst werden, aber auch zu nächtlichen Schmerzen führen kann.

Interessanterweise führt nicht der Fersenporn an sich, sondern der Reizzustand an der Plantarfaszie (Sehne) zu den Beschwerden.

Entgegen der Aussage mancher Kollegen wird bei der Stoßwellentherapie der Fersenporn nicht zertrümmert.

Nervenkompressionssyndrome,  verschiedene Stoffwechselerkrankungen und andere Krankheiten können auch hinter Fersenschmerzen stecken und müssen im Vorfeld von der Fasciitis plantaris abgegrenzt werden.

Zudem gehört zur Behandlung eine Versorgung mit einer adäquaten Fersenentlastungseinlage sowie ein Übungsprogramm.

Karpaltunnelsyndrom

Beim Karpaltunnel handelt es sich um einen natürlichen Engpass am Handgelenk, welcher durch die Handwurzelknochen und ein Band, das Retinaculum flexorum, begrenzt wird. Dieser Engpass wird von den Beugesehnen der Finger und dem Nervus medianus passiert. Durch unterschiedliche Faktoren kann es zu einer weiteren Verengung des Karpaltunnels kommen durch die der  Nerv komprimiert wird, welches vor allem nachts und bei gehaltenen Tätigkeiten wie Zeitung lesen zu Einschlafgefühlen und Schmerzen in der Hand führt. Im fortgeschrittenen Stadium kommt es häufig zu Krafteinbußen der Finger- und Daumenmuskulatur.

Gerade bei diesem Krankheitsbild kann durch eine umfassende Kombinationsbehandlung aus Manueller Therapie, Stoßwellenanwendung und ergänzenden Maßnahmen eine Operation oft vemieden werden.

Patellaspitzensyndrom

Auch bekannt unter dem Begriff Jumpers Knee oder Springerknie. Die Ursache liegt oft bei wiederholten hohen Belastungen der Oberschenkelmuskulatur. Es kommt zu Schmerzen an der unten liegenden Kniescheibenspitze und der Kniescheibensehne. Ganz wesentlich trägt zu dem Behandlungserfolg ein exzentrisches Krafttraining sowie sensomotorisches Training bei.

Tendinitis calcarea Kalkschulter

Fehlbelastungen des Schultergelenks, zum Beispiel aufgrund einer muskulären Dysbalance führen zu einer Verschlechterung der Durchblutungssituation sowie im fortgeschrittenen Stadium zu Kalkeinlagerungen.  Dieser Prozess, auch bekannt als Supraspinatussyndrom, kann über Monate bis Jahre andauern. Es kommt dabei zu schmerzhaften Bewegungseinschränkungen am betroffenen Gelenk. Insbesondere nächtliche Schmerzen können die Lebensqualität massiv beeinträchtigen.

Tagsüber kommt es bei Überkopfarbeiten und in bestimmten Schulterpositionen zur Schmerzverstärkung. Der sogenannte Schmerzhafte Bogen ("Painful arc") beschreibt einen typischen Bewegungsraum der beim Patienten Schmerzen auslöst.

Derartige Beschwerden können auch schon dann vorliegen, wenn noch keine Kalzifizierung radiologisch nachweisbar ist.

Unabdingbar für einen optimalen Behandlungserfolg ist ein ergänzendes Übungsprogramm.

Achillodynie

Fußfehlstellungen, Bandinstabilitäten muskuläre Dysbalancen oder Trainingsfehler sind nur wenige der möglichen Ursachen für dieses schmerzhafte Krankheitsbild der Achillessehne.

Sehr wichtig bei der Behandlung dieses Krankheitsbildes ist ein gezieltes Eigenübungsprogamm.

Triggerpunkte

Wenn wir von myofascialen Trigger- punkten sprechen, meinen wir jene schmerzhafte Veränderungen in der Muskulatur die nicht nur örtlich begrenzt sondern auch in teilweise weit entfernte Regionen ausstrahlen. So gibt es beispielsweise einen Triggerpunkt eines Gesäßmuskels, der austrahlende Schmerzen von der Hüfte bis zum Knöchel auslösen kann.

Triggerpunkte treten auf bei Fehl-oder Überlastungen der Sklelett- muskulatur. Hier sei auf die Literatur von Travel und Simons hingewiesen.