Die Stoßwellentherapie

Physikalisch gesehen sind Stoßwellen energiereiche Schallwellen.

Die Stoßwellentherapie bei orthopädischen Krankheitsbildern hat sich aus der Anwendung in der Urologie entwickelt, bei der Nierensteine zertrümmert werden. Die Energiedichten in der orthopädischen Anwendung sind jedoch viel geringer. Die Wirkung  der Stoßwellen ist vielfältig. Es kommt zu einer Ausschüttung verschiedener Botenstoffe, welche einen positiven Einfluss auf Heilungsprozesse haben. Zudem kommt es zu einer Mehrdurchblutung, Neubildung von Blutgefäßen sowie meist zu einer schnellen Schmerzlinderung.

In meiner Praxis wird keine Stoßwellentherapie ohne vorherige Befundaufnahme durchgeführt. Ergänzend erhalten Sie in jedem Fall ein Eigenübungsprogramm. 

Die reine Stoßwellenbehandlung nimmt ca. 10 Minuten in Anspruch. Es werden drei bis fünf Behandlungen durchgeführt. 

Die Kosten für die Stoßwellenbehandlung orthopädischer Krankheitsbilder übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen nicht. Bei den privaten Krankenkassen kommt es auf den Einzelfall an.

Die Vorteile der Stoßwellentherapie liegen auf der Hand. Die Methode ist nebenwirkungsarm, gut verträglich, kostengünstig und hilft in vielen Fällen, eine Operation zu vermeiden.

Nebenwirkungen

 Als Nebenwirkungen können Schwellungen, Hautrötungen sowie kleine, oberflächliche Einblutungen auftreten. Selten wird von einer Verstärkung der Beschwerden berichtet.

Die beschriebenen Nebenwirkungen treten nur vereinzelt auf und verschwinden in der Regel nach wenigen Tagen selbstständig.

 

Gegenanzeigen

Eine Behandlung mit diesem Verfahren verbietet sich:

  • bei Blutgerinnungsstörungen
  • bei bösartigen Tumorerkrankungen
  • bei akuten Entzündungen im Behandlungsgebiet
  • in der Schwangerschaft
  • im Bereich großer Gefäße
  • im Bereich von Wachstumsfugen
  • nach Kortisonspritzen im zu behandelnden Gebiet
  • im Bereich von Herzschrittmachern